“Alle Schwierigkeiten im Gebet können zurückverfolgt werden auf eine Ursache: zu beten, als wäre Gott abwesend.”


Werter Leser, Werte Leserin

Liebe Pfarreiangehörigen der Pfarrei St. Theodul

 

Gott hat das letzte Wort

Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein?

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Theodul und in den deutschsprachigen Vereine in Sitten.

Am 16. August 2020 wurde ich als Pfarrer unserer Pfarrgemeinde St. Theodul eingesetzt. Viele von Euch konnten nicht anwesend sein, aber ich habe für Euch alle ein Wort bei Gott eingelegt, dass Sie vor allem gesund bleiben.

Was tut ein Mensch in der Tiefe des Lebens um weiter zu kommen? Hoffnung haben.

So haben wir es in den vergangenen Monaten erfahren, als das Corona-Virus alles im Griff hatte. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Bistum haben gemeinsam Schritte unternommen, um die Menschen vor dem Corona-Virus zu schützen. Gott hat das letzte Wort. Wir alle waren in der Tiefe. Da haben wir oft an Gott gedacht, aus der Tiefe nach oben geschaut.

Ist Gott da oben? Oder in und mit uns?

Vielleicht haben wir uns Gedanken gemacht, wo der liebe Gott ist, wenn Tausende von Menschen rund um die Welt wegen Covid19 starben? Was waren die Gedanken der lieben Angehörigen, die nicht einmal einen Blick der lieben Verstorben sehen und sich verabschieden konnten?

Fragen nach Fragen tauchen auf. Wo war der liebe Gott? Konnte er nicht meine Lieben retten?

Es ist gerecht diese Fragen zu stellen, aber jede Frage braucht nicht eine Antwort.

Wie die Emmaus-Jünger baten „Herr bleibe bei uns“, können auch wir Jesus bitten „Herr bleibe bei uns“. Wenn Jesus da ist, was kann uns dann passieren? Mit diesem festen Vertrauen bitten wir   Jesus: Herr Jesus, bleibe bei mir, zurzeit ist alles zu viel für mich. Komm Du zu mir, Vaterunser, komm Du zu mir, Jesus Emanuel, komm Du zu mir, Heiliger Geist.

Komm du zu mir und schaffe ein Fundament in mir für dich, so dass ich auf dich bauen kann und bleibe bei mir im täglichen Leben.

Ich wünsche mir, dass wir eine Gemeinschaft sind mit gegenseitigem Respekt und Verständnis, Liebe und Zuneigung.

Ich wünsche Euch und allen eine gesegnete Zeit.

 

Euer Pfarrer Antony

 

Pfarrblatt September 2020 Pfarreisaal belegung

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