“Wer Christus in sein Leben eintreten lässt, verliert nichts, gar nichts, absolut nichts von dem, was das Leben frei, schön und groß macht.”


Werter Leser, Werte Leserin

Jede und jeder von uns wird das vergangene Jahr noch einmal in den Blick nehmen,  Bilanz ziehen – nicht nur finanzielle und berufliche: nein, Lebens-Bilanz!  Positives wie Negatives, vertane Chancen und gute Vorsätze; Frohes und Beglückendes, aber auch Sorgen und Leid, vielleicht sogar den Tod in der Familie, Verwandtschaft oder im Freundes- und Bekanntenkreis, und noch viel mehr in der ganzen Welt. Als Gemeinde denken wir mit Freude und Dank zurück an die Kinder, die in 2021 die Erstkommunion und Firmung gefeiert haben. Wir denken auch an die Ehepaare die ihre Hochzeit gefeiert haben oder ihr silbernes, goldenes oder ein anderes Jubiläum feiern konnten. Ganz traurig denken wir an diejenigen, die mit uns das Jahr begonnen haben, aber jetzt heim zu Gott gerufen worden sind.

Für manche Leute war das Jahr 2021 ein schönes Jahr, für manche ganz im Gegenteil. Als gläubige Menschen, trotz vielerlei Krisen, haben wir immer wieder Gott zu danken. Für all das Schöne, das wir erfahren durften. Für die lieben Menschen, mit denen wir zusammen sein konnten. Für Arbeit, Beruf und Erholung, für viele Gaben der Schöpfung, ja für das ganze Leben mit all seinen  Licht- und Schattenseiten.

Ein neues Jahr liegt vor uns – und wir wissen in Wahrheit nicht, was es bringen wird. Und es liegt wie ein offenes, ungelesenes Buch vor uns. Was es wohl bringen mag? Wieviel an Glück oder Leiderfahrungen; an Gesundheit oder Erkrankung; überrascht uns das Wunder einer neuen Liebe; wird es eine Entscheidung in einer wichtigen Angelegenheit geben? Was wird aus dem Klimawandel in diesem Jahr? Wie lange  wird die Pandemie uns noch in Schach halten?

Liebe Gemeinde; von einem christlichen Chinesen ist folgende kleine Geschichte überliefert.

Ich sagte zu dem Engel, der das alte Jahr mit dem neuen verband: Gib mir ein Licht, damit ich festen Schrittes in die Ungewissheit des neuen Jahres schreiten kann. Aber der antwortete mir: Geh hinein in die Ungewissheit und lege deine Hand in Gottes Hand, das ist mehr wert als ein Licht und sicherer, als den Weg zu wissen.

Liebe Schwestern und Brüder, unser Leben liegt in Gottes Hand. Was dabei aber ganz wesentlich für uns sein wird, ist dieses Vertrauen: Gott ist dabei. Er geht mit. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.  Dieser Zusage dürfen wir vertrauen, auch im Jahr 2022.  Und was gibt es Schöneres, als glauben zu dürfen. Jesus, das Mensch gewordene Wort begleitet uns – mit  seinem Segen.

Ich wünsche euch ein gesegnetes 2022!

Pfarrer Augustine

 

Pfarrblatt Januar 2022 Pfarreisaal belegung

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  • 4. Sonntag im Jahreskreis (29. Januar, 17:30 Uhr)

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