“Vielleicht beten wir am meisten, wenn wir am wenigsten sagen, und am wenigsten, wenn wir am meisten sagen.”

Werter Leser, Werte Leserin

Zu den Sommermonaten Juli-August möchte ich euch allen ein paar Tage oder Wochen der Erholung wünschen. Ganz besonders denke ich auch an die Kranken und älteren Leute in den Heimen, Spitälern und Zuhause.

Inzwischen sind die Tore der Schulen für ein paar Wochen geschlossen worden. Das bringt einen anderen Rhythmus mit sich. Das Familienleben ist weniger stressig von der Zeit her gesehen, jedoch sind die Kinder und Jugendlichen wieder ganztägig zu Hause. Das kann einerseits viel Freude bedeuten, aber vielleicht bringt diese Zeit auch einige Spannungen mit sich, die gegenseitiges Verständnis fordern.

Die Sommermonate sind für die meisten von uns eine Zeit der Entspannung und Erholung, des Auftankens und des Reisens. Diese etwas ruhigere Zeit, mit Tapetenwechsel ist für uns alle sehr wichtig.

Erholung heisst aber nicht einfach nur nichts tun. Erholung heisst auch bewusst etwas anders tun, was mich vom Alltäglichen befreit. Nur so kann ich mich auf das Kommende neu vorbereiten und einstellen. Das Wort Freizeit sagt es: Ich habe freie Zeit, Zeit für mich. Ich habe auch Zeit für die Seele. Ich habe freie Zeit für etwas Neues, etwas Anderes. Ich habe freie Zeit für den Partner, die Partnerin, die Kinder und Freunde.

Ferien und freie Zeit kann ich auch im vertrauten Heim – zuhause verbringen. Für viele von uns wird es aber wohl zu einem Ortswechsel kommen, wenn auch nur für kurze Zeit. Wegfahren, bedeutet nicht in erster Linie dem Alltag zu entfliehen, sondern wegfahren bedeutet, eine neue Chance für den Alltag zu entdecken. Aktive Ferien können eine Chance sein, etwas für das Leben dazu zu gewinnen: gegenseitiges Verständnis und Solidarität, Toleranz, Kraft und Freude für den Alltag.

Die folgenden Worte mögen euch alle in die Sommerzeit begleiten.

Sei mir mein Gott, wenigstens einmal im Jahr.

Ich möchte die Wohnungstür hinter mir abschliessen, um fort zu fahren.

Ich möchte aufstehen, wann es mir behagt, in der Sonne liegen, im Wasser plantschen, den Sand durch die Finger rinnen lassen.

Ich muss einmal hinaus aus der Stadt, mich durchlüften lassen und Zeit haben.

Fahre mit mir in die Ferien, ans Meer und in die Berge.

Sei bei mir, ganz gleich, wo ich bin und wo es hingeht.

Ich will nicht nur heraus aus dem Trott, ich will auch einmal wieder Deine Worte hören in der Stille, in der Ruhe.

Dann werde ich spüren, dass Du immer Zeit für mich hast,

dass du mir immer nahe bist; dass ich nicht nur Sonne und Wind brauche, sondern vor allem die Sonne und den Hauch Deiner

Liebe.                                                     

Autor unbekannt.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen eine erholsame, erlebnisreiche und beglückende Sommerzeit.   

Irma Wyssen, Seelsorgehelferin

 

 

Pfarrblatt Juli-August 2018 Pfarreisaal belegung

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