“Ein ruhiger Schlaf kann von mehr Gottvertrauen zeugen als ein hastiges Gebet.”


Werter Leser, Werte Leserin

Zum Monat Juni seien Sie alle herzlichst gegrüsst! Ein besonderer Gruss ergeht an die Kranken in den Spitälern, Heimen und Zuhause.

Schon wieder geht ein Schul-, Vereins- und Seelsorgejahr zu Ende. Den Kindern und Jugendlichen wünsche ich einen guten und erfolgreichen Abschluss des Schuljahrs, der Matura und in den  Berufsschulen. Ich danke besonders den Jugendlichen,     welche die Primarschule oder die OS verlassen, für die gemeinsamen Stunden aller Unternehmungen auf dem Glaubensweg und in der Freizeit.

In der zweiten Monatshälfte schliessen die Schulen nun ihre Tore, die Vereine     mussten aus sanitären Gründen das ganze Jahr leider auf Sparflamme zurückstellen – hoffen wir, dass sie ab Herbst ihre attraktiven Programme wieder voll aufnehmen dürfen – und die Pfarrei wechselt in ein Sommerprogramm über. Allen möchte ich herzlichst danken für das Mitmachen, soweit dies in diesem Jahr möglich war, für die Mühe, das Vertrauen und die Unterstützung.

Trotz virusbedingten Einschränkungen konnten wir  Höhepunkte in der Advents- und Weihnachtszeit, der Fasten- und Osterzeit erleben. Zudem durften wir auch drei Sakramente feiern: Die Erstbeichte der Zweitklässler in der Fastenzeit, die Erstkommunion der Dritt- und Viertklässler anfangs Mai und die Firmung der Sechstklässler und der 9OS Ende Mai, als Abschluss. Jedes dieser Sakramente hat seine Eigenart und seinen speziellen Inhalt. Es sind eben, zusammen mit der Taufe, die Sakramente der Glaubensweckung.

In dieser Zeit der Kindheit versuchen Eltern, Lehrer, Katecheten und Priester als Lebensbegleiter im Kind den Glauben zu wecken und zu stärken. Nach der Firmung sollte der Jugendliche den Inhalt des christlichen Glaubens im Grossen und Ganzen erfasst haben. Es steht nun in den Händen der Kinder und Jugendlichen, ihren    Glauben zu vertiefen und ihn zur Reife zu bringen. Das braucht viel Überzeugungsarbeit, die dem jungen Menschen nur eine lebendige Christengemeinde vermitteln kann. Wenn er sich in der Kirche alleine vorkommt oder beinahe ausgesetzt, weil die andern nicht mitmachen, dann wird ein junger Mensch Mühe haben, seinen Glauben regelmässig zu praktizieren. Geben wir uns Erwachsene also Mühe und leben wir dem jungen Menschen unsere Glaubensüberzeugung vor.

Liturgisch ist diese letzte Zeit vor der Sommerpause geprägt von den drei theologischen Sonn- und Feiertagen: Dreifaltigkeit, Fronleichnam und Herz-Jesu. Nach den zwei grossen Festkreisen von Weihnachten und Ostern feiert die Kirche nochmals die Gottheit in besonderer Art, in der Dreifaltigkeit, in der Eucharistie und im Herzen. Am 24. Juni feiern wir die Geburt Johannes des Täufers und am 29. Juni das grosse Apostelfest: Petrus und Paulus.

Ich grüsse euch alle herzlich und wünsche euch einen erholsamen und erlebnisreichen Sommer!

Pfarrer Antony

 

 

 

 

 

Pfarrblatt Juni 2021 Pfarreisaal belegung

Agenda

  • 13. Sonntag im Jahreskreis (26. Juni, 17:30 Uhr)
  • 13. Sonntag im Jahreskreis (27. Juni, 10:00 Uhr)

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